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Marius Rieg.

Unternehmertum

"30 Jahre Gieske Studios: vom Fotostudio zum kreativen Medienhaus"

Von Marius Rieg · · 2 Min. Lesezeit

Zusammenfassung: Gieske Studios wurde vor 30 Jahren als Fotostudio für Werbekataloge gegründet und hat sich seither immer wieder neu erfunden – vom Diafilm über die digitale Fotografie bis zu CGI, Film und interaktiven Anwendungen. Der rote Faden dabei: früh auf neue Technologien setzen, statt ihnen hinterherzulaufen.

Zum Jahresende ziehe ich gerne Bilanz, aber dieses Jahr ist der Anlass ein besonderer: Gieske Studios wird 30. Gegründet als Fotostudio für Werbekataloge, heute ein Medienhaus mit Fotografie, Film, CGI und interaktiven Anwendungen – dazwischen liegt eine Geschichte des ständigen Wandels, die ich seit 2009 aus nächster Nähe miterlebe.

Vom Diafilm zum ersten Wendepunkt

Am Anfang wurde analog auf Dia fotografiert – jedes Bild ein physisches Original, jede Korrektur ein neuer Dreh. Der Wechsel zur digitalen Fotografie war der erste große Bruch in der Firmengeschichte. Gieske Studios gehörte damals zu den ersten Studios in Deutschland, die diesen Schritt gingen, statt abzuwarten, wie sich die Technik entwickelt. Diese Haltung – neue Werkzeuge früh ausprobieren statt sie erst zu übernehmen, wenn sie Standard sind – ist bis heute geblieben.

Vom Produktbild zum interaktiven Erlebnis

Der zweite große Umbruch kam mit Social Media und dem veränderten Konsumverhalten, das daraus folgte. Fotografie und Bewegtbild sind seither nicht mehr nur Mittel zur Produktdarstellung, sondern Werkzeuge für Interaktion und Kommunikation. Das hat unsere Arbeit grundlegend verändert: Aus der reinen Bildproduktion wurde eine eigene Abteilung für Konzeption und Kampagnen, dazu eine Film- und eine CGI-Abteilung, die seither stetig gewachsen sind.

Ein forderndes Jahr, trotzdem nach vorne

2025 war für die gesamte Medienbranche kein leichtes Jahr – wirtschaftlich angespannte Rahmenbedingungen haben Budgets und Planungssicherheit vieler Kunden getroffen. Trotzdem überwiegt bei mir der Blick nach vorne: Anpassungsfähigkeit war schon bei den ersten beiden Wendepunkten der Firmengeschichte die eigentliche Stärke, nicht die jeweilige Technologie selbst.

Was ich mir von 2026 erwarte

Der nächste Wendepunkt zeichnet sich bereits ab: interaktive Anwendungen und KI-gestützte Workflows verändern gerade, wie wir Inhalte konzipieren und produzieren. Genau daran arbeite ich mit Luftschloss und bei Gieske Studios – nicht als Ersatz für das Handwerk, sondern als weiteres Werkzeug, das früh in die Arbeit gehört, bevor es zum Standard wird.

Fazit

Dreißig Jahre Gieske Studios sind für mich vor allem ein Beleg dafür, dass Kontinuität und Wandel kein Widerspruch sind. Wer früh neue Werkzeuge ausprobiert und dabei sein Handwerk nicht verliert, bleibt relevant – über einen Technologiewechsel hinweg und, wie sich zeigt, auch über drei Jahrzehnte. Danke an alle Kund:innen und Partner:innen, die uns auf diesem Weg begleitet haben.